Montag, 8. Oktober 2012

Der Blick zurück...

.... auf einen Urlaub, der mir anfangs gar nicht soooo gelungen erschien, lässt mich nun ein Stück weniger kritisch sein, das Sichten der Bilder trug ebenfalls dazu bei.
Der Gardasee, in der Antike Lacus Benacus genannt, ist nicht nur bei Segelfreunden und Surfern außerordentlich beliebt, sondern auch bei Sightseeing-Touristen wie unsereins.
Eine Einrichtung, von der ich noch nie gehört hatte und die für Hundebesitzer sicher erfreulich ist: es gibt am Gardasee immer wieder Plätze, an denen auch Hunde "baden" dürfen, ja sogar eigene "Hundestrände" wurden ermöglicht. ;-)

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Am Vormittag, wenn der Pelér oder Vento (Nordwind) weht, dann sind Hunderte Segler auf dem Wasser...
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... und am Nachmittag, streicht die Ora (Südwind) sanft über das Wasser.
Nachdem wir schon bei der Anfahrt zu unserem Urlaubsort Brenzone die ersten Stau-erfahrungen machen mussten, wollten wir auf eine Fortsetzung verzichten und lösten einfach eine Tageskarte für die Schifffahrt.
Von Malcesine aus tuckerten wir über den See und legten in Limone und Riva an.
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Malcesine mit dem Monte Baldo (der ein Nunatak ist) im Hintergrund.
Die Auffahrt mit der Seilbahn haben wir uns "leider" geschenkt.
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Die Gardesana Occidentale, welche ja an der Westseite durch mehr als 70 Tunneln führt, mit ihren "herausgesprengten" Öffnungen
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In Limone wird man zwar mit Limonen empfangen, aber....
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....dieser Ort hat unter dem Tourismus am meisten gelitten (Hotelbauten "fast" ohne Ende)
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RIVA, der alte, bereits zur Römerzeit besiedelte Ort, hat seinen Charme nicht verloren
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und das ganze Hafengebiet lädt zum Sehen und Gesehenwerden ein
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Barockkirche Santa Maria Assunta

Der Gardasee ist wirklich ein Paradies für sportbegeisterte Menschen. Abgesehen vom Segeln und Surfen, ist fast jede Sportart mit tollen Angeboten und Möglichkeiten ausübbar. Für "Faulenzer" wie uns bleibt immer noch das Genießen der Landschaft, der stillen, verträumten Plätze, Badevergnügen und eventuell noch die ausgezeichneten Gardaseeweine zu verkosten. ;-)

Sonntag, 23. September 2012

_DER_ Klassiker

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren laß die Winde los.


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Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.


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Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


(Rainer Maria Rilke)


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Mit diesem Gedicht von Rilke, möchte ich mich für einige, noch unbestimmte, Zeit zurückziehen. Endlich habe ich die Diskrepanz, die manchesmal zwischen meinen aufgenommenen Fotos und der Präsentation im Blog besteht, entschlüsseln können.
Die Lösung wird etwas dauern, weil der Fachmann sehr beschäftigt ist, den PC-Bildschirm eventuell neu kalibrieren oder vielleicht sogar ersetzen muss.
Die Bilder vom Gardasee und den Cinque-Terre warten geduldig, bis das Problem behoben ist. ;-)

Samstag, 22. September 2012

22. September Geburtstagsrekord

Die Nachricht würde ich ohne weiteres unter "Wissen, das die Welt nicht braucht" einreihen, aber irgendwie fand ich die Statistik, die der "Standard" dieser Tage veröffentlichte, amüsant:

[.....] Jeden Tag feiern im Durchschnitt rund 19.400 in Österreich geborene Menschen ihren Geburtstag. Das geht aus einer von Statistik Austria durchgeführten Auswertung der Geburtstagsverteilung der Bevölkerung hervor, hieß es in einer Presseaussendung am Mittwoch. In die zweite Septemberhälfte fallen insgesamt sieben der zehn häufigsten Ehrentage.
Und der absolut häufigste Geburtstag ist der 22. September, an dem insgesamt 20.994 Personen zu beglückwünschen sind, um acht Prozent mehr als im Durchschnitt.

Fazit: Neun Monate zuvor - in der stillen und kalten Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag - werden in Österreich die meisten Kinder gezeugt. [.....]

Sollten demnach die Weihnachtsferien verlängert werden? ;-))

Donnerstag, 20. September 2012

Blume ist Kind von Wiese

Wie definieren Kinder deren Muttersprache nicht Deutsch ist, das Wort Kamel, oder was fällt ihnen zu Häkeln ein, wovon stammen Adam und Eva ab?
Die Autorin und Lehrerin Helga Glantschnig hat bereits in den neunziger Jahren ein Buch verfasst, in welchem sie Mädchen und Buben, im Alter von 7 bis 11 Jahren, die bei ihr einen Deutschkurs für Ausländerkinder besuchten, zu Wort kommen lässt.
Das Buch ist mir gestern wieder in die Hände gefallen und ein paar Beispiele möchte ich hier posten.

KAMEL: Lebt in einer Sandkiste, so schaut aus. Er hat zwei Hügel mit Wasser. Zwei Jahre muss er nicht trinken. Kamel ist wichtig für eine Wüste.

HÄKELN: Ist etwas ähnliches wie Stricken, nur kannst du nicht einen Pullover häkeln. Es ist ein Unterschied gegen Stricken. Bei Häkeln machst du nur Löcher und bei Stricken keine, das ist der Unterschied.

ADAM UND EVA: Zuerst waren Dinosaurier und Affen, dann ist Mensch geworden. Adam und Eva. Und dann haben sie Kinder gekriegt. Und einen haben sie gleich getötet. Und dann hat sie Gott geschimpft.

HAFEN: Bahnhof für Schiffe

HAUSFRAU: Wenn der Mann will Tee, dann bringt sie Tee. Wenn der Mann sagt: Einkaufen! Dann geht sie einkaufen.

PFEFFER: Ist böse und wie Sand so eine Farbe. Damit Essen hochspringt.

ÖSTERREICHER: Die Österreicher wohnen in Österreich. Ich glaube, die Österreichischen sprechen anders, zum Beispiel nicht so schön. Aber die Sprache ist schon gleich, fast, wie die Deutschen, so sprechen sie. Aber die Deutschen haben alle gelbe Haare. **

** Einen Unterschied muss es ja geben *gg*

Montag, 17. September 2012

Aus und vorbei

Ja, auch mein Urlaub hat ein Ende gefunden und irgendwie bin ich ganz froh darüber.
Warum?
Schnell erklärt:
.... Ich habe in den letzten Jahren noch nie so oft und lange im Stau gestanden, wie rund um den Gardasee
und bitte es möge niemand glauben, dass wir nur per Auto den See umrunden wollten. Wir haben auch Bootsausflüge und Besichtigungen per pedes unternommen, aber von A nach B zu kommen, hat sich oft als sehr zeitaufwändig gestaltet.

.... Während unserer Fahrt, quer über die Dolomitenpässe und an den Gefilden des Lago die Bènaco, habe ich so viele Biker als "Begleitfahrzeuge" erlebt, wie noch nie. Das Harley Davidson Treffen in Kärnten, die einladenden, kurvenreichen Straßen über die Pässe und die schmale "Gardesana" sind das Non-Plus-Ultra für die Motorradbiker und Überholvorgänge sind nach deren Regeln durchaus links und rechts an der Tagesordnung.

.... Ligurien und die Cinque Terre eine traumhafte Landschaft, wunderbare Dörfer, mondäne Ferien bzw. Badeorte
aber warum habe ich nicht Oktober-November als Reisezeit gewählt, da gäbe es wahrscheinlich um eine halbe Million Touristen weniger in dieser Gegend. ;-))

*Nörgelmodus off*

Genug geleiert, es war ein wunderbarer, mit tollen Eindrücken angereicherter Urlaub. Bis auf Ligurien, habe ich diese Gegenden bereits vor langer Zeit schon ein paar mal befahren und das "Wiedersehen" hatte doch so manche Überraschung gebracht.
Die Dolomitenpässe haben durch Aufschließungen ihre Besonderheit (für mich) verloren. Eine Straße zu den Drei Zinnen, direkt vor die Bergwand (22 Euro) ließ uns das "gewohnte" Gesamtbild dieses UNESCO-Weltnaturerbes völlig anders wahrnehmen.
Der Falzarego-Pass und das Pordoi-Joch konkurrieren mit Seilbahnen, welche die Touristen in die Höhe von 3000 Metern bringen, egal ob die Ausstiegsstelle am Berg vom Nebel eingehüllt ist, oder nicht. Nach dem Motto "ich muß ja nicht von allem haben" verzichteten wir auf die Höhenluft.
Außerhalb von Cortina d'Ampezzo haben wir ein Sport Hotel kennengelernt, dessen Innenausstattung in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht. Die Wände aller Räume sind mit Stofftapeten "bekleidet", in den Vorhängen und den Sitzmöbeln findet sich der selbe Stoff wieder. Die Abschlußkanten am Plafond werden sogar mit Kordelbändern begrenzt. Klingt irgendwie etwas überladen, ist es aber nicht.

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Rifugio Auronzo am Ende der Drei-Zinnen-Straße
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Am Pordoi-Joch
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Dienstag, 4. September 2012

U*R*L*A*U*B

Endlich ist es soweit, der Zeitpunkt zur Abreise zum "wohlverdienten" (*gg*) Urlaub ist gekommen. Der heutige Blick auf eine Webcam in unserem Urlaubsort, ist nicht gerade berauschend, aber Besserung ist in Aussicht gestellt.
Für eine Woche werden wir HIER die Seele baumeln lassen und hoffen, dass wir
in DIESEM Hotel gebührend verwöhnt werden.
Anschließend realisieren wir, einen von mir langgehegten Wunsch, die fünf Dörfer an der Ligurischen Riviera zu besuchen.
CINQUE TERRE wir kommen.

Alles Gute bis zum (hoffentlich) fröhlichen Wiederlesen. ;-)

Montag, 3. September 2012

Aufgefallen & festgehalten.

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Reich und Arm .... oder die etwas andere Tischkultur
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Ansicht & Aussicht: gleichzeitig Boden und Plafond

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Graffiti-Werbung

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AUS-gedient ;-(

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Höflichkeitsanforderung

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In einem meiner Lieblingscafes - wer mag es raten?

Donnerstag, 30. August 2012

Ich finde sie TOPP,...

... jene Serviererin des Op.erncafes, welche mich gestern am Morgen bediente.
Vorausschicken möchte ich, dass ich dieses Lokal, in den Jahren 2007/2008 wöchentlich mindestens einmal besuchte und jedes mal die selbe Konsumation tätigte.
Gestern nun empfing sie mich mit den Worten: " Gehe ich recht in der Annahme, dass es ein Latte Macchiatto mit einem großen Braunen und ein Salamibrötchen wird?"
Ich war sooo perplex, dass sie sich nach all den Jahren, in denen sie mich nicht mehr gesehen und bedient hatte, noch daran erinnerte. Meine damalige Gewohnheit den Latte unbedingt mit einem Großen Braunen , statt eines Verlängerten zu mir zu nehmen, war ungewöhnlich und bedurfte in den meisten Cafes einer genaueren Erklärung.

Auf meinen Hinweis, dass inzwischen 4 Jahre vergangen und sie tausende Besucher bedient habe, meinte sie nur lachend: "Bei mir macht sich das Langzeitgedächtnis halt auch schon bemerkbar".

Nein so viel Zeit lasse ich bis zum nächsten Besuch nicht mehr verstreichen.........;-)

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